Noch ein Monat bis zum Start!

Die Tage bis zum Start meiner Fahrradfernreise fliegen dahin. Nun sind es noch 29 Tage, denn so wie es aussieht, kann es am Sa, den 5. Mai in Richtung Süden losgehen. Die ersten zwei Etappen sind kurz, denn ich muss es bis Sonntagabend nur bis München schaffen, damit ich dort noch den letzten Termin eines Seminars wahrnehmen kann. Das sind für das Wochenende also 80+km, also nur 40 pro Tag. Ich könnte auch 80km am Sonntag radeln, doch da ich noch nie mit so viel Gepäck (ich rechne mit 40kg) gefahren bin, möchte ich es auch nicht gleich übertreiben. Ich habe außerdem den Tipp gehört, in den ersten Tagen einer Fernreise nicht mehr als “40 miles” zu fahren (Quelle siehe unten). Das entspricht ca. 64km. Daran möchte ich mich halten.

Mein Fahrrad, ein 28-Zoll-Alu-Trekkinrad von der Hamburger Firma Stevens bekommt einen Satz neuer Laufräder samt neuer Mäntel. Die Teile habe ich auf rosebikes.de bestellt, doch das Ritzelpaket wird der Radhändler anbringen, da mir das Spezialwerkzeug fehlt. Ich bin froh, dass ich dieses Rad schon besitze, denn wenn ich ersteinmal anfangen würde mir ein gutes Reiserad zusammenzustellen, würde ich schnell 2000 Euro überschreiten (glaube ich zumindest) und hätte noch mehr Entscheidungen zu fällen. Das Fahrrad ist Mittelklasse und das muss reichen. Unter Radreisenden herrscht umstrittene Einigkeit ^^, dass 26-Zoll-Stahlrahmenräder das Material der Wahl sind.

Die nächsten Tage werde ich mich um eine Auslandskrankenversicherung kümmern, mir die letzte der drei Tollwutspritzen geben lassen und mich endlich für ein Zelt entscheiden. Die Auswahl hat sich auf zwei Kandidaten zugespitzt, nämlich auf eines der meistgekauften 1-Personenzelte, das Hubba von MSR (tolle und ausführliche Rezension: https://www.trekkingfieber.de/review-msr-hubba-nx/) und das viel weniger bekannte Scout vom deutschen Hersteller Wechsel. Das Scout ist mein neuer Favorit, da es insgesamt geräumiger ist und auch etwas höher (102 statt 100cm bei Hubba). Etwas schwerer ist das Scout aber eben auch, Wechsel verbaut nämlich sehr geile Böden und viel weniger Mash als das MSR. Letzteres soll aber kein Grund für ein höheres Gewicht (1800g zu 1120g) laut einem Mitarbeiter von Wechsel sein, da Mash schwerer als normaler Innenzeltstoff sein..hmm..kann sein, muss aber nicht. Das Hubba habe ich gerade ausgeliehen und ich werde die kommende Nacht nutzen, um es im Garten zwischen den Apfelbäumen zu testen. Es steht schon, ich muss nur noch reinsteigen und auf mein echtes Bett verzichten. Das wird schwer.

Ansonsten werde ich mich auch noch mit einer Navigationsapp vetraut machen, der Locus Map Pro. Auf diese App bin ich durch ein Video von Samuel Mühlberger aufmerksam geworden, der in diesem Video die Möglichkeiten von Karten-, Navi- und App-Navigation abwägt. Er selber ist mit dem Rad in 14 Monaten von Bayern nach Thailand geradelt und hat somit eine große Expertise.

Mehr habe ich heute Abend nicht zu sagen, ich bin müde, denn meine Praktikumstage im Moment sind anstrengend…

 

 

 

 

Ein How-to-Video, wie Radreisen funktioniert und was man beachten sollte. Es hat mir selber geholfen, das Englisch ist gut zu verstehen und die Aussagen basieren auf viel Erfahrung. Aussage zu Tageskilometer bei Minute 33:55.

Kommentare

    1. Autor
      des Beitrages
      HannesPeter

      Danke Lewin! Voll toll, dass die Möglichkeit besteht, dass wir uns auf unseren Reisen treffen. Also, hello everybody: Lewin hat auch einen Blog, da er genau wie ich eine Radreise macht und nur ein paar Tage vor mir in Richtung Südosten (Endziel Indien) startet: https://thefinestroad.wordpress.com/
      Wir hören jetzt bestimmt noch häufiger voneinander:)

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