Wunderbares Zelten mit Schlangen und Schakalen zwischen Tiflis und Baku

Tiflis, lässt du mich gehen?

Die georgische Hauptstadt Tiflis hielt mich für 10 Tage gefangen. Anstatt die sehenswerte Stadt zu erkunden, lag ich im Bett des Hostels mit Schwitz- und Frieranfällen und Kopfschmerzen. Im Nachhinein sehe ich darauf natürlich gelassen zurück und weiß, dass es halb so schlimm war. Während dessen war ich allerdings beunruhigt, als es mir nach 5 Tagen noch nicht besser ging und ich begab mich zum Arzt. Das dritte Mal auf meiner Reise. Er diagnostizierte Dehydrierung und so wurde ich mit Elektrolylösungen aufgepäppelt und bekam den Rat in den verbleibenden Radfahrtagen Elektrolytpulver in mein Trinken zu mischen. Die Zeit im Hostel wird nicht langweilig, da die zwei jungen Inhaberinnen mich ins Herz geschlossen haben. Am Abend kochen wir gemeinsam, nachdem ich die Zutaten gekauft habe. Beim eigentlichen Kochen lässt sie mich nicht mitmachen, da sie es mir nicht zutraut oder ihr Rollenverständnis dies nicht zulässt. Ich weiß es nicht. Tamara betont immer, wie toll sie meine Stimme findet und dass ich nicht aufhören soll zu sprechen, während sie ein Video macht, um meine Stimme aufzunehmen. Wie sie mir schmeicheln kann, scheint sie zu wissen. Am Tag läuft moderne Musik über YouTube, die sich solange über die Tage hinweg wiederholt, dass sie für mich nun unwiderruflich mit diesem Hostel verbunden ist. Am letzten Tag meines Aufenthalts besuche ich das größte Shoppingcenter der Stadt und rüste mich für den Iran aus. Die Kleiderordnung der islamischen Republik sieht auch lange Hosen und Oberteile für Männer vor und so kaufe ich mir ein Leinen-Hemd. Inwieweit ich wirklich immer lange Kleidung tragen werde, gerade auf dem Fahrrad wird sich noch herausstellen. Die Vorstellung im noch wärmeren Iran noch mehr Kleidung zu tragen, gefällt mir nicht.

Zwischen zwei Hauptstädten

Für die 632 km lange Strecke von Tiflis nach Baku über den Grenzübergang bei Lagodechi und die Städte AghdashAgsu und Qobustan werde ich sieben Tage hintereinander auf dem Sattel sitzen.
Täglich fahre ich also etwa 95 km, an zwei Tagen weniger. Die Straße aus Tiflis heraus ist natürlich sehr stark befahren und macht überhaupt keinen Spaß. Die Straße wird bald schmaler und ruhiger aber dafür auch schlechter vom Zustand. Steigungen, die auf dem Höhendiagramm fälschlich wie Berge aussehen, sind nur langgezogene Steigungen von ein bis zwei Prozent. Für mich allerdings mental anstrengender als ein Berg, den ich visuell wahrnehme. Wenn der Verkehr es zulässt, spiele ich über mein Handy Musik oder Podcast, halte das Handy bei lauten Trucks direkt ans Ohr.

Im Gebiet der Ranger

Am letzten Abend in Georgien treffe ich die Schweizerin Monika in einem Restaurant. Während ich Khinkali, ein typisches georgisches Gericht ähnlich wie Maultaschen, esse, beginnen wir ein Gespräch. Sie ist auf einer mehrmonatigen Reise, bei der sie viel wandern geht. Die starken Regenfälle der letzten Tage zerhagelten allerdings ihre Wanderpläne in den georgisch-russischen Bergen. Nicht nur, da „das Wandern in dieser Suppe“ – sie meint den tiefliegenden Nebel – keinen Spaß macht, sondern auch, weil einige Wanderwege, auch aufgrund von Erdrutschen, gesperrt wurden. Wir wechseln noch gemeinsam unser restliches georgisches Geld in aserbaidschanisches um, dann begebe ich mich an den Rand der Grenzgebiet-Berge, in denen Monika eigentlich gerne wandern würde. Ich übernachte in der folgenden Nacht nämlich neben einer sogenannten Schutzhütte, auf die ich aufmerksam werde, weil meine Navigationsapp ein Hüttensymbol an dieser Stelle vermerkt hat. So heißt es neben dem Symbol: „visitors centreRaingers“. Ich biege also in den steinigen und holprigen Weg ab, in den ich mich ohne die spezielle Information meines Handys nie verirrt hätte. Ich finde ein Tor vor, welches offen steht und hinter dem ein Weg weiter in den Wald führt. Sehr bald taucht eine Hütte auf, abgeschlossen allerdings. Ich scanne die Lage mit dem Wissen, dass es heute Nacht stärker regnen soll. Ein Überstand, um das Fahrrad unterzustellen ist vorhanden. Eine gerade, saubere Fläche für mein Zelt auch. Toiletten sind in den Büschen versteckt, die Wasserhähne sind aber trocken. Zum Glück habe ich mir angewöhnt immer etwas mehr als 5 Liter Wasser vor der Zeltplatzsuche in meinen Flaschen aufzutanken. Diese Menge reicht neben Kochen, Abwasch und genügend Trinken für die Nacht sogar noch für eine kleine Dusche. Tatsächlich habe ich herausgefunden, was mich selbst überrascht hat, dass ich mit nur einem dreiviertel Liter Wasser aus meiner Trinkflasche eine kleine Dusche nehmen kann. Die Haare sind dann zwar nicht dabei, doch es geht mir vor allem um die vom ausgeschwitzten Salz klebrige Haut. Danach fühle ich mich wieder wie ein Mensch und mache mich stracks ans Kochen, bei dem ich allerdings meistens wieder ein bisschen ins Schwitzen komme, da der Kocher und die Umgebungstemperatur noch recht heiß sind.

Gerade habe ich mir einen Überblick über die Situation rund um die Schutzhütte gemacht, da fährt ein Auto mit zwei Rangern vor. Sie machen mich darauf aufmerksam, dass eine Übernachtung im Zelt hier 5 Lari, umgerechnet also 1,75 Euro kostet. Ich erinnere mich an Radiobeiträge des Deutschlandfunks über den Aserbaidschan und die hohe Korruptionsrate und zweifle an der Wahrheit der Aussage. Recht schnell bekomme ich allerdings das Handy des Rangers in die Hand gedrückt und ich spreche mit einem Angestellten der Tourist-Information der nahegelegenen Stadt Lagodechi. Der Mann bestätigt mir, dass ich fünf Lari zahlen müsse, am besten bei ihm im Büro in der Stadt, die allerdings schon hinter mir liegt. Da ich deutlich mache, dass ich auch am nächsten Tag nicht noch einmal zurückfahren werde, einigen wir uns darauf, dass ein Kollege von ihm am nächsten Morgen zu mir in den Wald kommen wird. Ich bin zufrieden, doch wie unnötig ist es Bitte einen Kollegen für nur 1,60 Euro zu mir zur 4 Kilometer entfernten Schutzhütte zu schicken? Am nächsten Tag kommt niemand und ich bin ganz zufrieden, das Geld auf legale weise gespart zu haben.

Zurück in die Zukunft, Zurück in die Türkei?

Am Morgen des dritten Tages erfolgt der Grenzübertritt nach Aserbaidschan. Er ist langwieriger als alle Grenzübertritte auf dieser Reise zuvor und ich werde an mindestens drei Stationen von aserbaidschanischen Grenzsoldaten nach dem Reisepass gefragt, als ob sie sich gegenseitig nicht zutrauen würden, mich richtig zu kontrollieren. Bei der Hauptkontrolle werde dazu aufgefordert meine sämtlichen Packtaschen zum Röntgen-Scanner zu bringen. Das hatte ich vorher noch nie. Außerdem werde ich gefragt, ob ich eine Drohne befördere. Als auch dies geklärt ist, kriege ich bald meinen Pass mit dem Einreisestempel zurück und darf das zwölfte Land nach Deutschland betreten. Neben der Währung sind die Schrift und die Sprache und die Kultur wieder anders und ich fühle mich stark an die Türkei erinnert. Tatsächlich kann ich meine Türkisch-Kenntnisse wieder ausgraben, denn die beiden Sprachen verhalten sich wie zwei Dialekte. Zum Glück werden auch die Zahlen komplett gleich ausgesprochen. Auch die Restaurants, die mich in der ersten größeren Stadt erwarten, erinnern mich an die Küche des Landes in dem ich 47 Tage verbracht habe. Ich esse also Kebap-Spieß mit einer jämmerlichen Portion Reis. Gerne wollen die Menschen von mir wissen, was ich denn nun von Aserbaidschan halte, ich weiche aus, dass ich erst einen Tag im Land bin. Und wie ist Aserbaidschan im Vergleich mit der Türkei? Ich halte beide Handflächen auf einer Höhe. Beide gut! Ein paar Unterschiede zwischen den beiden Ländern fallen mir aber dennoch auf. So werde ich in Aserbaidschan von den Leuten aufgefordert, statt Zucker Kirschsirup mit ganzen Kirschen in meinen Çay (Tee) zu rühren, das ist mir in der Türkei nie passiert. Das Land am Kaspischen Meer bezeichnet sich auch nicht als islamisch, dazu sind die Bevölkerungsgruppen zu unterschiedlich. Daher höre ich auch nie den Ruf der Moschee in Aserbaidschan. Wegen der Nähe zu Russland werde ich nun auch immer zum Anfang des Gespräches gefragt: „Bist du aus Russland?“ Es fällt stark auf, dass viele Flüsse in Aserbaidschan sehr dunkles, schlammiges Wasser führen und ein extrem breites, gerölliges Flussbett besitzen. Die Landschaft hinter der Grenze ist grün, links hohe Berge, die die Grenze zu Russland markieren, rechts eine Hügelkette, die man so nie in Deutschland sehen würde. Farbe und Form sind dafür zu anders. Tatsächlich ist Russland hier nur eine Tageswanderung entfernt, so nah war ich dem alten Zarenreich noch nie. Am Abend des Grenztages treffe ich auf drei Radreisende aus England, einer von ihnen flickt gerade den Hinterreifen. Deswegen konnte ich sie einholen. Die zwei Männer sind aus England gestartet und auf dem Weg nach Australien, die Frau ist nur für das Stückchen von Tiflis nach Baku dabei. Wir fahren noch bis zum Abend zusammen und trennen uns vor der Schlafplatzsuche mit dem Gedanken uns in Baku wiederzusehen. Ich genieße die Freiheiten des Alleinseins gerade einfach zu sehr, keine Kompromisse, einfach das machen, was ich möchte.

Süßes Schäfchen, warum stinkst du so?

Am nächsten Morgen esse ich den Rest des angebrannten Linseneintopfs des Vortages und mache mich auf den Weg. Bevor ich vom Feldweg die Straße erreichen kann, muss ich aber noch am stinkenden Schafkadaver vorbei, den ich eben auch am Vortag passiert habe. Allein bei der Vorstellung gleich wieder den süßlich-stickigen Geruch der Verwesung zu riechen wird mir schlecht und schwindelig und ich bemerke gar nicht, dass der Kadaver nicht mehr am Feldrand liegt. Radreisen bedeutet für mich auch immer wieder toten Tieren zu begegnen und sie noch häufiger zu riechen. Häufig kündigen sich die Verkehrs-toten Tiere durch den wörtlich atemberaubenden Gestank an. Mir bleibt dann nur die Möglichkeit aufs Atmen zu verzichten und weiter zurollen. Ein Radreisender aus den Niederlanden sagte zu mir, er versuche vom Geruch nach dem Tier zu schließen, sei aber noch nicht sehr erfolgreich dabei. Sehr häufig sind es Hunde, die getötet am Straßenrand liegen, seltener Katzen, Igel, oder Wildtiere. Straßenhunde sind auf meiner Reise seit Kroatien immer vorhanden und immer der Gefahr durch den Verkehr ausgesetzt. Seltener ist sogar eine ganze Kuh am Verwesen, was dann wirklich ekelig ist, je nachdem wie lange sie schon dort liegt. Ein wirklich schlimmer Moment in dieser Hinsicht war für mich als ich tagträumend in der Türkei die Landschaft bewunderte, mit dem Fahrrad dann plötzlich – erst mit dem Vorderrad, dann mit dem Hinterrad über etwas Holpriges fuhr. Als ich erschreckt nach unten blickte, sah ich den großen Brustkorb eines totgefahrenen Tieres, vielleicht eines Hundes. Ich war gerade über ihn gefahren. Danach musste ich mich von dem Schock erholen, hätte es am liebsten rückgängig gemacht. Jeder Radreisende kann wahrscheinlich von solchen Geschichten erzählen, es gehört leider dazu. Mich verwundert, dass ich in Deutschland noch nie tote Tiere gerochen habe, vielleicht werden größere Tiere bei uns schneller weggeräumt?

Während die letzten Tage in Georgien stark bewölkt waren, wird es jetzt wieder richtig heiß, sodass ich Pausen nur noch im Schatten mache. Den Radtag vor 5 Uhr nachmittags zu beenden macht an diesen Tagen wegen der Hitze keinen Sinn. Ich würde beim Kochen und Zelt aufbauen nur noch mehr schwitzen, da mich kein Fahrtwind kühlt. Ich zelte schließlich noch einmal, dann verbringe ich die letzten zwei Nächte vor Baku wieder in einem normalen Bett.

Der Ruf der Schakale

Die letzte Nacht im Zelt beginnt so: Mit allen Zutaten fürs Abendessen und mit literweise Wasser bepackt, begebe ich mich in eine Seitenstraße. Wie im Aserbaidschan üblich sind die Grundstücke von hohen, dünnen Wänden oder Mauern umgeben, die nicht wirklich einladend aussehen und mir keinen Schluss zulassen, was sich wohl dahinter verbirgt. Es gibt kaum ein einladendes Plätzchen, nur vor dem Gatter einer Kuhweide ist ein sauberes Stückchen Rasen. Ich beschließe  jemanden der Bewohner hier anzusprechen, denn ich fühle mich ziemlich falsch aufgehoben, hier zwischen verfallenen Grundstücken und Viehweiden. Ein Gespräch hilft mir häufig, die Lage besser einschätzen zu können. Schließlich treffe ich auf einen jungen Mann, der mich zu einem offenen Grundstück begleitet. Der Rasen vor dem Gemeinschaftsgebäude des Dorfes ist sauber. „Hier würde ich gerne bleiben und mein Zelt aufbauen.“ gebe ich zu verstehen. Wie fast immer, findet er als Einheimischer diesen Platz nicht so gut geeignet, einen anderen kennt er aber auch nicht. „Es gibt hier in der Nacht Schakale und die könnten dich angreifen. Du bist hier nicht sicher. Du solltest dir einen anderen Platz suchen!“ Da ich an anderer Stelle auch schon vor Schlangen gewarnt wurde, die dann nicht gekommen sind, lasse ich mich auch von ihm nicht beirren und bauen mit ihm mein Camp auf. „Schakale, die sind doch nur etwa Knie hoch. Werden wir mal schauen, ob ihr mich hier morgens noch lebendig seht.“ scherze ich. Bald bin ich am Kochen und immer mehr Männer aus der Umgebung umringen mich. Einer der Männer kniet sich hin und hilft mir beim Zubereiten der Mahlzeit. Er schneidet Paprika und Knoblauch.

Ich bin froh, dass ich nicht bei der Entscheidung, am Eingang einer Kuhweide zu zelten, geblieben bin, denn nach und nach werde ich mit Lebensmitteln überhäuft, obwohl ich alles Notwendige selbst mitgebracht habe. Als Erstes bekomme ich Brot und Eier, ein Junge auf einem Fahrrad bringt mir Trauben, ein weiterer Mann bringt mir frisch gebackenes Brot, ein anderer Bier, von irgendjemandem bekomme ich Feigen und Birnen. Ich muss verlegen loslachen, wenn alle paar Minuten jemand mit einer Plastiktüte zu mir kommt und weiteres Essen bringt. Schließlich lassen mich die Männer alleine und ich habe eine sichere Nacht, höre den Gesang der Schakale, werde aber von keiner Meute an den Waden gepackt aus dem Zelt geschliffen. Am nächsten Tag geht es gleich weiter mit den Beschenkungen. Der Junge mit dem Fahrrad bringt mir Maiskolben. Fleisch und Brot lehne ich aber ab, schließlich habe ich schon genug. Jemand anderes gibt mir Gurken und Tomaten. Meine Fahrradtaschen über und über mit Essen gefüllt, mache ich mich auf den Weg, unglaublich dankbar für diese netten Menschen.

Am fünften Abend werde ich missverstanden und statt zu einem Zeltplatz von Hotel zu Hotel geführt, sodass mir am späten Abend keine Wahl mehr bleibt und ich ein Zimmer nehmen muss. Ich ärgere mich unglaublich über die beiden jungen Männer die einfach nicht verstehen wollen, dass ich “nicht in ein Hotel möchte, da es mir zu teuer ist”.

Am sechsten Tag geht es von morgens bis mittags in einem Stück siebenhundert Meter bergauf. Mich überrascht, wie gut gelaunt ich die Steigungen in Angriff nehme und wie viele Teestuben zwischen den Bäumen links und rechts des Weges sich Konkurrenz machen. Ich hätte die Möglichkeit alle 200 m einen Çay aus einem anderen Glas zu trinken.

Es gibt zwischen Tilfis und Baku noch eine kürzere Route mit deutlich weniger Höhenmetern. Meine, etwas nördlichere Route hat fast 5000 Höhenmeter.

Am Abend dieses steigungsreichen Tages mit 1500 Höhenmetern werde ich schließlich zu einer Familie in Qobustan eingeladen. Und das kommt so: Um meine Energiereserven nach diesem unglaublich anstregenden Tag wieder aufzufüllen, betrete ich den Obst- und Gemüseladen von Nihals Vater. Danach wäre ich ins einzige Restaurant der Stadt gegangen. Doch kaum habe ich das Geschäft mit einer überraschend großen Auswahl an frischen Waren betreten, fragt mich jemand: “Hallo! Wo kommst du her?” Ich antworte wie üblich, möchte aber keine Zeit verlieren, schließlich fühle ich mich wegen fehlender Kalorien schon ziemlich schwach. “Hast du Hunger? Du kannst mit zu uns nach Hause kommen! Meine Mutter wird für dich kochen” setzt Nihal, dessen Namen ich jetzt kenne ziemlich direkt nach. Ich muss mit Nihal nur um zwei Straßenecken gehen und endlich bekomme ich mal eine Einsicht, was sich hinter diesen aserbaidschanischen Grundstücksmauern befindet. In diesem Fall ein wirklich gepflegtes Haus mit einer überdachten hausbreiten Terrasse, einem gepflasterten Vorplatz und einem Nutzgarten. Nihals Mutter macht uns an diesem Abend zwei Mahlzeiten, ich kann Nihal helfen sein Rennrad zu flicken und schließlich falle ich todmüde ins ausgelegene Bett im Schuppen. In der Nacht plagen mich Magenverstimmungen, ich renne mehrmals mit meiner Stirnlampe zur Toilette, denn dort gibt es kein Licht. (Fortsetzung bei: Entspurt nach Baku)


Ein Leben auf der Überholspur?

Die Überschrift hört sich eher nach Karriereberatung an, passt aber auch zur Fahrweise der Georgier und Aserbaidschaner. Riskante Überholmanöver sind hier Alltag. Meist wird schnell ausgeschert und sobald das zu überholende Fahrzeug eingeholt wurde sofort wieder auf die alte Spur zurückgewechselt. Bloß keine Sekunde länger auf der falschen Seite sein, scheint die Devise. Selbst wenn kein Gegenverkehr kommt. Mein Fahrlehrer hatte mir noch beigebracht, solange zu warten bis das überholte Auto im Rückspiegel erscheint. Doch auch wenn die Fahrweisen sehr risikohaft aussehen, einen Unfall habe ich auf meiner gesamten Reise noch nicht miterlebt. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen hier ein sehr gutes Gefühl für ihr Fahrzeug haben, sonst wären manche Manöver nicht möglich. Zum Beispiel wird häufig auch noch das Fahrzeug überholt, welches selbst gerade am Überholen eines dritten Fahrzeuges ist, nur eben zu langsam. Es fahren dann drei Autos auf den zwei Spuren. Mir würde das auch gar nichts ausmachen, würde ich nicht der am schwächsten geschützte Teilnehmer im Verkehr sein. Die Straßen, von denen ich spreche sind einspurig pro Richtung und meist am Rand ein bisschen buckelig und ausgefahren. Erst fahren, dann gucken muss eine Devise sein, kriegt man mit, wenn man in die Fahrerhäuser schaut. Das Abbremsen wird meistens nur als letzter Ausweg gesehen, falls wirklich nichts mehr geht. Und dabei ist das Benzin hier (für meinen Geldbeutel) wirklich erschwinglich. In Aserbaidschan kostet der Liter einheitlich 0,90 Manat, also 0,45 Euro.

Wie darf ich das jetzt verstehen?

Ich werde angehupt – und das nicht zu selten. Manchmal mehrmals in der Minute, dann wieder für eine ganze Weile nicht. Manchmal kann ich mich darüber freuen und manchmal eben nicht. Doch auch nicht jede Hupe klingt gleich und schon gar nicht jede Hupen. Wie darf ich dieses Hupen jetzt verstehen, frage ich mich häufig. Beim rhythmischen Hupen lang-lang-kurz-kurz-kurz oder ähnlich ist es noch recht eindeutig: Ein netter Gruß. Wenn kurz gehupt wird und dazu die Hand raus gestreckt, dann hebe ich meine Hand auch. Doch was ist mit den Truckern los, die direkt neben mir hupen, wenn sie mich überholen? Hat denen noch nie jemand ins Ohr geschriehen? „Bitte, bitte nicht hupen“ denke ich mir also manchmal, wenn ein freundlicher Trucker langsam überholt und ich die Hand hebe. Doch dann ist es meistens schon zu spät.

Und was ist mit den Fahrern, die beim schnellen Überholen einfach mal beherzt lang die Hupe betätigen? So etwa drei Sekunden. Das hört sich in Worten dann manchmal so an: „Zur Seite! Schnell! Ist zwar kein Platz für dich zum Ausweichen und du hast vielleicht auch keine Augen im Hinterkopf, aber mach Platz, die Lücke zwischen dir und dem Gegenverkehr ist doch zu schmal. Ich fahr´ dich gleich über den Haufen!“. Und eigentlich meint der Fahrer: Hallo Radtourist! Willkommen bei uns im Land – fühl dich wohl! Ein weiteres Beispiel: Wer als Autofahrer aufmerksam die Straße betrachtet, dürfte mich als Radfahrer schon einige hundert Meter vorher sehen. Die Entscheidung, ob er oder sie aus Sympathie hupen möchte, könnte also schon frühzeitig gefällt werden. Weshalb also direkt neben mir das Signal geben, wenn es auch früher oder später geht? Ja wirklich, meine Ohren sind dafür nicht gemacht und meine Nerven auch nicht. Ganz besonders schlimm ist es, wenn der Ton unangenehm ist. Den unangenehmsten Ton würde ich mit metallisch-blächern bezeichnen. Und dabei gibt es wirklich schöne Tonlagen, so komisch es klingt.
Wenn du also Kraftfahrzeugführer nach diesen Zeilen alles richtig machen willst, was Hupen gegenüber Radreisenden angeht, halte dich an diese Faustregel: Weniger ist mehr. Hand raus genügt. Ende.

Wenn es unangenehm wird

Wer die Instagram-Accounts von Radreisenden anschaut, der bekommt perfekte Bilder und tolle Storys zu sehen. Doch das Leben ist bunt und so auch das Radreisen. Ich verstehe diesen Blog so, möglichst ein rundes, ganzes Bild zu zeichnen und möchte auch die Schattenseiten des Reisens auf zwei Rädern beleuchten.

Ein Atemzug. Ja, da ist er wieder, der Geruch von verwesendem Tier. Ein Blick in den Rückspiegel. Das Auto wird mich doch nicht etwa jetzt überholen? Ein prickeln auf der Haut. Die Sonne Aserbaidschans brennt erbarmungslos und nirgendwo ein Baum mit Schatten. Ein Ziehen im Gesäß. Eigentlich sollte ich das lange sitzen im Sattel jetzt gewohnt sein. Ein Brüllen im Ohr. Ein Truck hupt, donnert an und wird mich auf den Seitenstreifen drücken. Ein Blick zur Seite. Plastikflasche neben Plastikflasche ziert den Seitenstreifen.
In manchen Momenten sinkt die Stimmung in den Keller. Wenn weder riechen, noch schauen, noch hören etwas Angenehmes bringt, dann heißt es für mich: weiter radeln, um an einen besseren Ort zu kommen. In diesen Momenten ist das Radfahren nur ein Mittel zum Zweck, dem Vorankommen. Spaß selber macht es nicht. Es ist sozusagen der Preis, das Ticket, das ich zahle, um von einem Ort zum nächsten zu kommen.

5 Dinge, die mir den Fahrradfernreise-Tag leichter machen:

  1. Jemand lächelt mich an oder ein Kind winkt ganz verrückt? Die Person hat bestimmt Interesse an einem Gespräch, mache ich ihr also den Gefallen. Nebenbei komme ich auf andere Gedanken. Keine Person da? Einfach trotzdem mal eine Pause im Schatten gönnen und genießen, dass ich unterwegs bin.
  2. Seit noch gar nicht so langer Zeit habe ich die App des Deutschlandfunks (DLF Audiothek) auf dem Handy. Da ich politisch und kulturell interessiert bin, genieße ich Beiträge wie „Der Tag“ oder „Early Bird“ abends beim Kochen, vor dem Einschlafen oder Mittags im Café. So kann ich mich über die Lage in Deutschland informiert halten und Heimweh stillen. Die Podcasts lassen sich bequem herunterladen. Dein Reiseland in der Suche eingeben, passende Beiträge herunterladen, schon musst du den Lonely Planet nicht mehr mitschleppen.
  3. Mein Reisebudget liegt bei 10 Euro am Tag. Je weiter östlich ich komme, desto weniger brauche ich davon. Oder anders gesehen: Desto mehr kann ich mir leisten. In der Türkei gehe ich häufiger essen (im Lokanta) und koche viel seltener. Das ist bequem und lecker. Im Aserbaidschan gönne ich mir nachmittags einen Kaffee. Das gibt Energie. Eine wirklich große Hauptmahlzeit zur Tagesmitte finde ich mittlerweile unpraktisch, da ich danach kaum fahren kann.
  4. Nach wenigen Monaten auf Tour kenne ich einige andere Radreisende, die vor und hinter mir unterwegs sind. Ich habe mich per WhatsApp und Instagram mit ihnen vernetzt. Ein Freund, der vor mir unterwegs war, schickte mir mehrmals Kontakte zu tollen Gastgebern, bei denen ich dann bleiben konnte. Habe ich mir die Suche auf Warmshowers.net gespart. Ein anderer Radreisender empfahl mir ein Hostel, ein Weiterer gibt mir Tipps zum Iran.
    Gleichzeitig kann ich andere Radreisende verbinden, wenn ich merke, dass sie voneinander profitieren können, z. B. bei Visa-Themen.
  5. Wenn ich wie oben beschrieben angehupt werde oder mich aus anderen Gründen über meine Mitmenschen ärgere, dann hilft mir folgender Gedanke. “Das was der andere mir gerade bietet, ist das Beste was er/sie mir anbieten kann. Er weiß oder kann es im Moment eben nicht besser. Auf Grund seiner Erziehung, seiner Geschichte oder dessen, was ihm an dem Tag bereits selbst widerfahren ist.” Diesen Gedanken habe ich von meinem Mitreisenden Michael übernommen, der von einem bettelnden Kind mit einem Stein beworfen wurde, deswegen aber nicht sauer oder beleidigt wurde.

Endspurt nach Baku – eine Stadt des Öls

Am Morgen habe ich noch Durchfall, kann aber nicht bei meinen Gastgebern, der Familie von Nihal bleiben. Am Vortag bot Nihal mir noch überschwänglich an, ich könnte Tage, Wochen, sogar Monate bleiben, wenn ich wollte. „Wir Aserbaidschaner sind sehr gastfreundlich und da du so nett bist, kannst du so lange bleiben, wie du willst.“ Am Morgen frage ich Nihal vorsichtig, ob ich noch einen Tag bleiben könnte, doch er ist nicht sicher und wir müssen warten, bis sein Vater aufwacht und die Entscheidung treffen kann. Ich merke, dass es wahrscheinlich nicht klappen wird, wundere mich, warum es denn dann am Vortag diese große Ankündigung gab. Später werde ich lernen, dass die Aserbaidschaner, genau wie die Iraner den „Taarof“ in ihrer Kultur pflegen. Dabei handelt es sich um Arten der Höflichkeit, meistens um übertriebene Versprechungen („zeremonielle Unaufrichtigkeit“). Zum Beispiel versprechen Verkäufer und Taxifahrer im Iran ihren Kunden, nichts zahlen zu müssen, erwarten aber natürlich die Bezahlung. Die Familie entschuldigt sich, denn niemand würde zu Hause sein. Ich muss also gehen und mache mich ziemlich nervös auf den Weg, 95 Kilometer liegen vor mir, zum Glück erst einmal bergab.
70 km vor Baku, also westlich der Hauptstadt beginnt ein starker Seitenwind mit kräftigen Böhen. Er kommt von hinten-links, sodass er mich kaum ausbremst, sondern häufig sogar die Steigungen hinauf schiebt. Doch es handelt sich nun mal nicht komplett um einen Rückenwind und so merke ich den Unterschied zwischen Links- und Rechtskurven. Ich fühle mich wie ein Segelboot, dass durch die Wellen kreuzt. Die Rechtskurven sind somit immer die angenehmeren. Um von den Windböen nicht regelmäßig auf den schottrigen Seitenstreifen gedrückt zu werden, positioniere ich mich mittiger auf dem rechten von zwei Fahrstreifen. Die Straße ist wie eine deutsche Autobahn ausgebaut, doch nicht so stark befahren. Die Autos sind auch etwas langsamer unterwegs. Erst der Blick zurück, dann der Schlenker in die Mitte. Ich versuche selbstbewusst Platz einzunehmen, doch wenn ein Fahrzeug zu schnell kommt, ziehe ich doch lieber etwas nach rechts.

Ich versuche mir klar zu werden, dass ich ein großes Ziel erreiche. So steht es jedenfalls auf meinem Blog und auf meinen Visitenkarten. Jetzt muss es nur noch in meinen Kopf. Ich fahre von Bayern nach Baku, aber eigentlich ist mir klar, dass ich es bis Anfang September noch weiter schaffe, nämlich noch ein Land weiter, in den Iran. So richtig gerührt bin ich also nicht, auch wenn ich es gerne wäre. Ich versuche trotzdem zu realisieren, dass ich nach 107 Tagen einen Ort erreiche, der vor Monaten noch so unerreichbar schien. Anfang des Jahres öffnete ich Google Maps auf meinem Laptop und sah mir Europa an, noch mit der Idee nach Nordspanien, ins Baskenland zu fahren. Bald wurde ich von Samuel (samuelontour.de), der nach Thailand mit dem Rad fuhr, aufgeklärt, dass ich es in 4 Monaten viel weiter schaffen könnte. Würde ich nur täglich genügend Kilometer fahren, könnte ich es bis nach Dubai schaffen. Mein Horizont, was die Ziele anging erweiterte sich also und ich suchte mir Baku heraus, da es am Kaspischen Meer liegt, was vom Namen her so unbekannt und fern klingt. Außerdem bildet es eine Alliteration mit Bayern, dämlicher Grund eigentlich, doch das war mir egal.

Baku nähert sich. Ich nähere mich der Großstadt, die durch Öl groß geworden ist. 1860 soll es losgegangen sein mit dem Boom ums schwarze Gold. Von da an ist die Stadt zu einer Metropole mit über zwei Millionen Einwohnern gewachsen. Viele bekannte Unternehmer der Zeit hat die Stadt damals angezogen, auch Robert Nobel, der ältere Bruder Alfred Nobels, der dort eine Ölgesellschaft gründete. Nun zieht sie mich an. Vor allem, weil Baku am Kaspischen Meer liegt, ist sie für mich interessant. Die Vorstellung meinen Enkeln irgendwann einmal erzählen zu können, dass ich bis zu diesem fernen Meer mit dem Rad gefahren bin, spornt mich an. Dass die Stadt auch architektonisch interessant ist, habe ich erst nach dem Festlegen der Stadt als Ziel erfahren. So soll das Geld, dass dem Öl folgt, einige hochmoderne Wolkenkratzer in der Stadt entstehen haben lassen. Das Dubai am Kaspischen Meer sozusagen. Viele Gebäude mussten weichen, teilweise ohne Rücksicht auf den Erhalt von kulturell und sozial wichtiger Architektur.

Der Flair einiger moderner Straßenzüge erinnert manchmal an europäische Großstädte, die Temperaturen eher an Italien. In den Deuschlandfunk-Podcasts zeichnet sich aber auch ein nachdenkliches Bild über das von dem Autokraten Alijew regierte Land, dass seit dem Verfall des Ölpreises (ca. 2010) finanziell nicht mehr so gut dasteht. Aserbaidschan, so groß wie Österreich hat nämlich kaum mehr als Öl. Das Land hat ein Problem mit Korruption und so listet Transparency International 2010 das Land auf Platz 134 von 178. In Ratings, die die Meinungsfreiheit betreffen, landet das Land hinter der Türkei. Die Gesellschaft ist ausgesprochen heterogen und besteht aus vielen Völkern der Region. Weit mehr Aserbaidschaner als in Aserbaidschan selbst leben übrigens im Iran. 10 zu 35 Millionen.

Die Straßen werden breiter, die Häuser stehen dichter nebeneinander und türmen sich bald zu Hochhäusern auf. Extrem viele, knisternde Stromleitungen über der Straße und ein wolkengrauer Himmel prägen meinen ersten Eindruck von Baku. Ich fahre teilweise schneller als die Autos, überhole rollend einen Bus und quetsche mich zwischen wartenden Autos durch. Es geht wieder bergauf, ich fahre ganz rechts am Straßenrand, links von mir sechs Fahrstreifen. Und dann kommt das Gefühl. Das euphorisierende Gefühl, dass ich etwas geschafft habe. Nicht super-stark, aber spürbar. Verstärkt vom Fahrspaß, den ich hier in der Stadt spüre. Der Druck, den ich noch am Morgen gespürt habe, fällt ab. In den nächsten Tagen im Hostel werde ich mich entspannen können, meine längst dreckige Wäsche waschen können – mich und meine Ausrüstung sozusagen wieder auf Null setzen.
Als ich das Hostel erreiche, ist es dunkel. Das Hostel ist ausgebucht, doch ich finde bald ein freies Bett im „Cheeky Carabao Backpackers Hostel“, welches ich jedem Biketraveller empfehlen kann. Hier bleibe ich nun für drei Nächte und werde einen Rad reisenden Niederländer kennenlernen. Ob wir gemeinsam nach Teheran aufbrechen? Ist der Iran so heiß, so gastfreundlich und anfangs so überfordernd, wie er mir angekündigt wurde?

Kommentare

  1. Horst

    Sei gegrüßt Hannes von den Alten aus Trevisio. Lese deine Erlebnisse mit Begeisterung und zolle dir meinen Respekt wie du dich so durchschlägst und das alles so schaffst. Es freut mich, wenn jemand mit so einer Begeisterung solche Unternehmungen in Angriff nimmt und hierbei Erfahrungen fürs Leben sammelt. Ich prophezeie dir jetzt schon, zurück in unserer Zivilisation in unserer Gesellschaft des Komforts und Wohlstands wirst du deine Erlebnisse zu schätzen wissen. Komm gut durch und alles Gute auf deiner Weiterreise
    Horst & Elfriede

    1. Autor
      des Beitrages
      HannesPeter

      Hallo Horst & Elfriede, Danke für den lieben Kommentar! Mit der Weiterreise hat alles gut geklappt, seit dem 14.09. bin ich wieder in Deutschland, beginne mit dem Studium in Rosenheim und arbeite am letzten Bericht zur Strecke Baku-Teheran. Wenn ich zum Beispiel Nachrichten über die Türkei oder den Iran sehe, dann habe ich Mitgefühl mit den Menschen und kann die Lage noch besser verstehen und einschätzen als vor meiner Reise. Dafür bin ich zum Beispiel Dankbar. Macht ihr bald mal wieder eine Radreise, schon etwas fürs nächste Jahr geplant? LG Hannes

    1. Autor
      des Beitrages
      HannesPeter

      Hey Lukas, du warst zu dem Zeitpunkt in Astara!? Das versteh ich nicht und ich muss mir wohl nochmal deine Route anschauen. Dort war ich einige Tage zuvor, am 25.8. und 26.8 ja auch. Astara liegt am Kaspischen Meer, Grenzstadt zwischen Aserbaischan und Iran. Ich warte dann mal auf einen neuen Eintrag auf deinem Blog lukasadrian.net. LG Hannes

  2. Sönke

    Hej Hannes,
    in nicht mal 28 Stunden bist Du wieder zuhause (?)
    Wir freuen uns auf Dich und auf weitere mündliche Details Deiner Reise.
    Schön, dass Du wieder da bist.
    SönkeDad

  3. Alfred Härtl

    Hallo Hannes,
    es ist alles so spannend von dir beschrieben ! Ein riesiger Aufwand , obwohl du weiß Gott noch viele andere Dinge zu erledigen hast – von deinem Gesundheitszustand gar nicht zu reden !
    Deine Reise ist ja Abenteuer pur und meine Bewunderung deiner Leistung ist groß !!!
    Bleib – oder werde wieder – gesund . Ich wünsche dir noch weiterhin viele schöne Erlebnisse im Iran
    und verbleibe in Dankbarkeit , mit den besten Grüßen und alles Gute,
    Fredi aus Ingolstadt

    1. Autor
      des Beitrages
      HannesPeter

      Hallo Fredi, Danke für den lieben Kommentar, ich komme jetzt erst dazu ihn zu beantworten. Ab Tiflis war ich für den Rest der Reise mit der Ausnahme von ein bisschen Durchfall eine Tagesentfernung vor Baku ziemlich fit und gesund. Ich werde jetzt den letzten Bericht schreiben, es dauert noch ein bisschen bis er dann hier erscheint…LG aus Rosenheim Hannes

  4. Maria Hipper

    Hallo Hannes,

    Du hast Dein Ziel erreicht und willst nun noch weiter nach Teheran.
    Du bist unersättlich. Ich bin froh, dass es Dir wieder gut geht – und komm doch bald wieder nach Deutschland.

    Danke für Deinen langen Bericht.

    1. Autor
      des Beitrages
      HannesPeter

      Hallo Maria, ja die Zeit noch weiterzureisen war eben da, wenn ich schonmal in dem Teil der Erde bin, dann wollte ich auch gerne noch weiter. Gerade der Iran wurde mir von anderen Radreisenden häufig empfohlen und mich hat er dann auch überzeugt;) Hat mich gefreut, dass wir uns vor kurzem gesehen haben, ich erwarte dich dann nächstes Jahr in Rosenheim^^ LG Hannes

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